
Eine besondere Lehrstunde zum Thema „Telepathie“ erhielt ich von meinem Pferd Coconut. Eine Stute mit einer besonderen spirituellen Weisheit, die mich immer wieder ins Staunen versetzte.
Coconut (links) verlor in jungen Jahren ihre Mutter und übernahm seither die Leitfunktion auf der Weide. An einem Sommertag beschloss ich, Coconut und eine ihrer Schwestern (Chiccopee, rechts im Bild) über Nacht auf die Weide zu stellen, da es tagsüber zu heiß war und ein schattiges Plätzchen nicht zur Verfügung stand. Am nächsten Tag, es war früher Vormittag, kamen beide gemütlich zum Koppelausgang gelaufen. Doch bevor ich sie in Empfang nehmen konnte, fiel Coconut direkt vor meinen Augen stöhnend um und schloss die Augen. Ich erschrak fürchterlich und ging sofort in eine Wachtrance.
Was war passiert?
„Ich bin erschöpft und sehr müde. Ich habe nicht geruht. Ich habe auf Chiccopee aufgepasst, die ganze Nacht!“, sagte sie. Da sie noch sehr jung war (damals 4 Jahre alt) und mit heftigen Wachstumsschüben zu kämpfen hatte, wusste ich, dass die Übernachtung keine gute Idee war. Die Fähigkeit mit den Tieren sprechen zu können, war in dieser Situation sehr hilfreich und brachte mir Erleichterung und Klarheit. Mein schlechtes Gewissen hingegen blieb in meiner Erinnerung bestehen, da ich die lebensnotwendigen Bedürfnisse und die Sinnesleistung von Coconut nicht berücksichtigt hatte.
Das war ein prägendes Erlebnis für mich, da mir bewusst wurde, wie wichtig nicht nur die telepathische Kommunikation, sondern auch die Bedürfnisse und Sinnesleistung der Tiere sind.







